© 1998-2012 Niels Trettin
Computer Fachbegriffe
Computer Fachbegriffe

Accesspoint Ein Accesspoint ist ein Gerät zur drahtlosen Verbindung von Computern mit einem bestehenden Netzwerk. Im einfachsten Fall ist der Accesspoint als Hub ausgeführt, der alle eingehenden und ausgehenden Signale ungefiltert weiterleitet. Bessere Geräte können lokale Netzwerkabschnitte automatisch verwalten und entscheiden selbständig, ob Datenpakete innerhalb des lokalen Abschnittes verbleiben oder ins externe Netzwerk weitergeleitet werden müssen. Dies sind die sogenannten WLAN-Router. Findet zudem noch eine Filterung potentiell gefährlicher Datenpakete statt, so spricht man von einer Firewall. Da Funknetzwerke auf simpelste Weise abgehört werden können, werden WLAN-Verbindungen üblicherweise verschlüsselt. Für einfache Zwecke genügt die WEP-Verschlüsselung. Da die Schlüssel dort jedoch nach wenigen Stunden des Abhorchens herauszufinden sind, geht man immer mehr zu der deutlich sichereren WPA-Verschlüsselung über.
Account Als Account bezeichnet man die Kombination aus Benutzername und Passwort, mit der sich ein Anwender gegenüber einem System als berechtigt ausweist. Manchmal etwas schief als ″Benutzerkonto″ übersetzt.
ActiveX ActiveX ist eine von Microsoft entwickelte Sicherheitslücke für den Microsoft-Internet-Explorer. Sie erlaubt Fremdanbietern den unbemerkten Zugriff auf den Rechner eines Microsoft-Windows-Anwenders.
Administrator Softwaretechnischer Betreuer eines Computersystems. Auf Systemen, die über Möglichkeiten zur Regelung von Zugriffsrechten verfügen, ist der Administrator die Person mit den weitestgehenden Rechten, ausgenommen vielleicht der Lizenz zu Löten. Auf Unix-Systemen heißt der Administrator Root.
ADSL ADSL ist die Abkürzung für ″Asynchronous Digital Subscriber Line″ siehe DSL.
Adware Das Kunstwort aus den englischsprachigen Begriffen ″Advertising″ (Reklame) und ″Software″ benennt Computerprogramme, die Werbeanzeigen als Bestandteil der Benutzeroberfläche aufweisen. Üblicherweise handelt es sich bei Adware um weder zeitlich noch funktionell eingeschränkte kostenlose Vollversionen von ansonsten kommerzieller Software. Durch die Werbeeinnahmen kann die Software kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Oft existieren auch werbefreie Varianten der jeweiligen Programme, die dann käuflich erworben werden müssen.
AGP Accelerated Graphics Port - ″beschleunigte Grafikschnittstelle″. Spezieller Steckplatz in PCI-Systemen, der schnellere Datentransfers (mit der CPU berechneter Grafiken) vom Hauptspeicher zur Grafikkarte ermöglichen sollte. Gegenüber PCI, welches bei 32 Bit Busbreite eine Übertragungsrate von 133 MByte/s erlaubt, ermöglichte AGP eine Verdoppelung des Datendurchsatzes, was insbesondere bei 3D-Spielen mit hohen Detaillierungsgrad von Vorteil war. Später wurde diese Leistungskomponente noch einmal in den Standards AGP-2x, AGP-4x und AGP-8x verdoppelt bis verachtfacht. Heute wird AGP zunehmend von der PCIe-Schnittstelle (PCI express) abgelöst.
API ″Application program interface″ - ″Schnittstelle für Anwendungsprogramme″. Die Nutzung von APIs erlaubt es Softwareentwicklern, Anwendungen zu schreiben und dabei bereits vorhandene, standardisierte Bibliotheksroutinen zu nutzen.
Applikation Ein beliebiges Anwendungsprogramm, wie beispielsweise eine Textverarbeitung, ein Grafikeditor oder ein Datenbanksystem.
ACSII Der American standard code for information interchange ist eine US-nationale Definition der Position einiger Buchstaben, Ziffern, Satz- und Steuerzeichen in einer Tabelle von 0 bis 127. Im ASCII-Code sind jedoch keine Umlaute enthalten.
AT Advanced Technology, ″fortgeschrittene Technik″. Der PC/AT ist ein IBM-kompatibler Personalcomputer mit 80286- CPU oder einem Nachfolgemodell.
ATA Advanced Technology Attachment - Auch als IDE oder EIDE bezeichnete Schnittstelle zu Festplatten und CD-ROM- Laufwerken.
ATAPI ATA Packet Interface - auf den Betrieb von CD-ROM- Laufwerken an IDE-Hostadaptern zugeschnittene Befehlserweiterung der ATA-Schnittstelle. Der ATAPI- Befehlssatz wurde in die EIDE-Spezifikation aufgenommen, so dass jede EIDE-Schnittstelle auch eine ATAPI-Schnittstelle ist.
Attachment Datei, die zusammen mit einer E-Mail versendet wird. Zum Beispiel eine CAD-Zeichnung, eine digitalisierte Photographie oder ein ZIP-Archiv.
Bandbreite Ursprünglich bezeichnete man als ″Bandbreite″ die Differenz zwischen der niedrigsten und der höchsten Frequenz, die auf einem Übertragungskanal möglich ist. Im Bereich der digitalen Telekommunikation wird unter Bandbreite die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite wird hier in bps (Bit pro Sekunde) gemessen.
Benchmark Festgelegte Gruppe von auszuführenden Routinen, anhand derer die Performance eines Systems abgeschätzt werden kann. Beispiel: Da die Taktfrequenz eines PCs keine gute Vorhersage über seine Leistungsfähigkeit zulässt, kann man einen Benchmarktest entwerfen, der einen engen Bezug zum Nutzerverhalten hat. So kann beispielsweise die Zeit gestoppt werden, die der Rechner für eine bestimmte Anzahl Datenbankzugriffe oder die Konvertierung einer Videodatei in ein bestimmtes Format benötigt.
Betriebssystem Programmsammlung, die Anwendungsprogrammen einheitliche Softwareschnittstellen zum Zugriff auf interne und externe Geräte, gespeicherte Daten und Datenträger sowie die Kommunikationskanäle eines Rechnersystems zur Verfügung stellt. Das verbreiteteste Betriebssystem ist Windows, gefolgt von Linux und Mac OS.
BIOS Abkürzung für basic input (and) output system - ″Basisein- und -ausgabesystem″ - Ein im ROM eines Computers abgelegtes Programm, das das Zusammenspiel zwischen dem Betriebssystem und den einzelnen Hardwarekomponenten steuert. Das BIOS ist auch dafür verantwortlich, das Betriebssystem von einem Datenträger (z.B. Bootdiskette oder Festplatte) in den Hauptspeicher zu laden und dort auszuführen.
BIT Kürzel für Binary Digit, Binärziffer. Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit, die ein Computer darstellen kann. Symbolisch wird ein Bit als 0 oder 1 dargestellt, technisch oft als anliegende Spannung oder nicht anliegende Spannung realisiert. Der Begriff wurde 1949 von dem Mathematiker John Tukey (Princeton University) geschaffen.
Bookmark Manche Programme zur Darstellung digitaler Dokumente unterstützen das Markieren bestimmter Textstellen über (meist mit Kommentaren versehbare) Lesezeichen. Im WWW-Browser Netscape wird die vom Benutzer erweiterbare Liste interessanter URLs ″Lesezeichenliste″ genannt, beim Microsoft Internet Explorer hat sich die eigenartige Bezeichnung ″Favoriten″ etabliert.
Browser Programm zum schnellen Durchstöbern von Datenmengen (Datenbanken, WWW-Seiten, Verzeichnisstrukturen) auf dem Bildschirm.
Bulk Auslieferungsform von PC-Hardware. Als ″bulk″ gekennzeichnete Geräte sind in der Regel nicht für Endverbraucher bestimmt, sondern für Hersteller und Werkstätten (siehe auch OEM). Wer auf Verpackung, Treibersoftware und Handbuch verzichten kann, spart Geld. Gegensatz: Retail.
Bus Als ″Bus″ bezeichnet man eine Bündelung von Daten- Adress- und/oder Steuerleitungen. Die Anzahl der parallelen Leitungen einer Funktionsgruppe wird als ″Busbreite″ bezeichnet.
Byte Ein Byte ist in Microcomputern die kleinste einzeln adressierbare Gruppe von Informationseinheiten. In einem Byte kann zum Beispiel ein einzelner Buchstabe des ASCII-Codes, ein Bildpunkt mit einer von 256 Farben oder acht monochrome Bildpunkte gespeichert sein. Intern ist ein Byte eine aus 8 Bit bestehende Dualzahl.
Cache Als Cache bezeichnet man einen Speicherbereich, auf den sehr schnell zugegriffen werden kann und welcher häufig zu lesende Daten aus einem anderen Speicher enthält.
CD-ROM Nur-Lese-Speicher in Form einer CD. In einer spiralförmig von innen nach außen führenden Spur in einer dünnen metallbedampften Schicht auf der Oberseite(!) der CD sind abwechselnd reflektierende und absorbierende Bereiche untergebracht, die von einem Laserstrahl von der Unterseite her abgetastet werden. Die empfindliche Oberseite ist meist mit einer Lackschicht vor Beschädigungen geschützt. Die Standardgeschwindigkeit einer Audio-CD liegt bei etwa 160.000 Byte/Sekunde. Diese Information wird mit immer gleicher Lineargeschwindigkeit (längs der Spur) gelesen, so dass die Umdrehungsgeschwindigkeit bei Zugriffen innen höher ist als außen. Übliche Daten-CDs fassen maximal 682 Megabyte Daten, was bei einer Audio-CD etwa 74 Minuten Musik entspricht.
CGI Common Gateway Interface - Parameterübergabeverfahren, mit dem auf einem Webserver laufende Programme mit Eingaben aus Webseiten versorgt werden können und ihre Ergebnisse wiederum über Webseiten ausgeben können.
Client Der Client (ein Programm oder ein Computer) bezieht Daten und Dienste von einem Server. Beispiele für Client-Anwendungen sind E-Mail-Programme (die mit E-Mail-Servern kommunizieren) oder Web-Browser (die ihre darzustellenden Daten von Webservern beziehen). Hardware-Clients sind Computer in einem Netzwerk, die auf einen zentralen Server angewiesen sind.
Cluster Zuordnungseinheit auf Festplatten mit FAT-Dateisystem. Weil nicht jeder 512 Byte große Sektor einer Partition einzeln verwaltet werden kann, fasst man mehrere Sektoren zu einem Cluster zusammen.
Compiler Programm, das menschenlesbare, in einer Programmiersprache geschriebene, Quelltextdateien komplett in ausführbare Maschinenprogramme übersetzt. Findet die Übersetzung dagegen erst schrittweise während der Programmausführung statt, spricht man von einem Interpreter.
Content Management Content Management Systeme (CMS) verwalten Informationen in eigenen, für die jeweiligen Inhalte optimierten Formaten und bereiten sie zur Veröffentlichung im WWW auf.
Controller Controller sind Geräte, die für die Steuerung von Geräten und Maschinen zuständig sind. Im PC-Bereich hält sich hartnäckig die Bezeichnung ″Festplattencontroller″ anstelle des korrekten Begriffs ″Hostadapter″.
Cookie Eine Textinformation, die von einem Web-Browser auf dem PC eines WWW- Besuchers angelegt und beim Aufruf weiterer Seiten eines Webangebotes oder bei späteren Besuchen einer Site wieder ausgelesen werden kann.
CPU Central Processing Unit. Das Bauteil (Prozessor) in einem Computer, welches die Befehle eines Programms ausführt.
DMA Direct Memory Access - direkter Speicherzugriff. DMA-Bausteine kopieren Daten vom Hauptspeicher (RAM) eines informationstechnischen Gerätes in periphere Speicher oder umgekehrt, ohne dass die Daten dazu die CPU passieren müssen.
DNS DNS ist die Abkürzung für ″Domain Name System″. Dieses weltweit hierarchisch auf die sogenannten DNS-Server verteilte Datenbanksystem verwaltet die Zuordnung von Domainnamen zu den IP-Adressen von ans Internet angeschlossenen Geräten.
Domain Als Domain (Domäne) werden logisch abgegrenzte Bereiche eines Netzwerks bezeichnet. Domains können hierarchisch strukturiert sein. So spiegelt die URL einer Website beispielsweise die hierarchische Struktur des Internet wider. Eine URL wie www.nielsworld.de lässt sich in die drei Abschnitte Top-Level-Domain (de), First-Level-Domain (nielsworld) und Serverdomain (www) aufteilen.
DOS Disk Operating System - ein Betriebssystem, welches von einem Datenträger in den Rechner geladen wird. Das weitverbereiteste DOS ist MS-DOS aus dem Hause Microsoft. Die Weiterentwicklung und der Vertrieb von MS-DOS wurde mit der Veröffentlichung von Windows 95 eingestellt.
Download Die Übertragung von Daten aus einem anderen Rechner auf den eigenen.
DPI DPI steht für Dots per Inch - Punkte pro Zoll. Die DPI-Zahl eines Druckers gibt die Auflösung an, mit der dieser einzelne Punkte aufs Papier bringen kann.
DSL Digital Subscriber Line - Technik, um auf bestehenden Telefonleitungen zusätzliche digitale Signale zu übertragen. Die Bandbreite (″Geschwindigkeit″) liegt dabei typischerweise bei 2-12 MBPs (etwa 200.000 bis 1.200.000 Zeichen pro Sekunde) im Downstream und rund ein Achtel dieses Wertes im Upstream. Downstream bezeichnet dabei den Datentransport zum eigenen Rechner und Upstream den Weg der vom eigenen Rechner aus versendeten Daten.
DVD Digital Versatile Disk - Digitale vielseitige Scheibe. Einer CD ähnlicher Datenträger mit mehreren Gigabyte Kapazität.
EEPROM Electric Erasable Programmable Read Only Memory - Durch elektrische Signale löschbarer, programmierbarer Nur-Lese-Speicher.
Ethernet Typ eines lokalen Netzwerkes (LAN), das von Robert Metcalfe 1972 im Xerox Palo Alto Research Center (PARC) entwickelt wurde. Wurde nach IEEE 802.3 standardisiert und erlaubt eine Bandbreite von 10 Megabit/s. Die Weiterentwicklung Fast-Ethernet kann 100 Megabit/s übertragen.
EVA-Prinzip Arbeitsprinzip einfacher Computerprogramme, die eine strenge Reihenfolge der Bearbeitung erwarten. Zuerst hat der Benutzer eine Eingabe zu machen, anschließend erfolgt die Verarbeitung und als letztes erfolgt die Ausgabe.
FAT File Allocation Table - Dateizuordnungstabelle. Jeder FAT-Datenträger ist in höchstens 4086 (FAT12), 65.526 (FAT16) oder 4.177.917 (FAT32) Zuordnungseinheiten (″Cluster″) aufgeteilt, die je nach Gesamtgröße des Datenträgers zwischen 512 Byte und 64 KiByte groß sind. In der FAT wird vermerkt, ob ein Cluster frei, defekt oder einer Datei zugeordnet ist.
FAQ Frequently Asked Questions - Schriftliche Zusammenstellung häufig gestellter Fragen und Antworten zu einem Themenbereich.
FDD Die Abkürzung FDD bedeutet ″Floppy Disk Drive″, zu deutsch: Diskettenlaufwerk. Ein FDD wird zum Lesen (und Beschreiben) von Disketten benötigt.
FDISK Unter DOS und UNIX gebräuchlicher Name für ein Programm zur Partitionierung von Festplatten.
Festplatte Gerät zur Datenspeicherung, in dem eine oder mehrere Scheiben mit magnetisierbaren Oberflächen in Form eines Plattenstapels eingebaut sind. Zu jeder Scheibenoberfläche gehört ein kleiner Schreib-Lesekopf, der wie der Tonarm eines Grammophons über die Scheibe geführt wird.
Firewall Firewall-Software dient dazu, Netzwerke so voneinander abzuschirmen, dass ein Ausspähen und Manipulieren der Daten hinter der Firewall erschwert wird und dennoch die notwendigen Kommunikations- und Transferfunktionen zwischen den Netzwerken funktionsfähig bleiben. Oft wird ein eigenständiger Rechner für diese Aufgabe eingesetzt.
Font Schriftart. Bekannte Fonts im EDV-Bereich sind beispielsweise Courier, Helvetica, Arial oder Univers.
Freeware Urheberrechtlich geschützte Software, deren Benutzung kostenlos ist.
FSB Front side bus. Kurzer Datenbus zwischen der CPU und dem Level-2-Cache. Da der FSB in der Regel höher getaktet wird als der Systembus auf dem Mainboard, wird er gerne für Werbezwecke herangezogen.
FTP File Transfer Protocol - Internetstandard zur Übertragung von Text- und Binärdateien (Upload und Download). Die Möglichkeit zum Download verliert mit der Verbreitung des WWW langsam an Bedeutung, FTP bleibt jedoch unverzichtbar, wenn eigene Dateien auf entfernt stehende Server geladen werden sollen, da HTML-basierte Systeme hier meistens zu umständlich sind.
Gateway Ein Gateway ist ein Übergangspunkt zwischen unterschiedlichen Netzen. Wenn diese Netze mit unterschiedlichen Protokollen oder Datenformaten arbeiten, so wird vom Gateway eine Übersetzung durchgeführt. Die Datenpakete werden dazu angenommen, die Verwaltungsinformationen (Protokollheader) des einen Protokolls werden entfernt, die Daten gegebenenfalls übersetzt und die notwendigen Informationen des anderen Protokolls werden hinzugefügt.
GEM GEM war eine grafische, Windows-ähnliche Benutzeroberfläche von Digital Research. GEM wurde u.a. mit dem Betriebsystem TOS auf Atari-Computern eingesetzt.
Gigabyte Ein Gigabyte sind eine Milliarde Byte. Damit lassen sich rund 250.000 eng beschriebene DIN-A4-Seiten Text, ein- bis zweitausend Farbfotos in Albumqualität oder rund eine Stunde Fernsehprogramm (DVB-T) speichern.
Grafikkarte Gerätekomponente in modular aufgebauten Computern, welche zur Ansteuerung eines Bildschirms notwendig ist. Die erste (brauchbare) Grafikkarte in IBM-kompatiblen PCs war die Hercules-Grafikkarte. Sie hatte noch keinen eigenen Speicher, sondern griff über den ISA-Bus auf den Hauptspeicher des Rechners zu. Dafür war gleich noch die Druckerschnittstelle auf ihr untergebracht. Heutige Grafikkarten haben oft mehrere hundert Megabyte Bild- und Texturspeicher, spezielle Prozessoren zur 3D-Koordinatenberechnung und zur schnellen Bildmanipulation.
GUI Graphical User Interface - Grafische Benutzeroberfläche, zum Beispiel Microsoft Windows, das Linux-KDE (K Desktop Environment), oder Apples Mac-OS. Alle GUI-Entwicklungen gehen auf Prototypen zurück, die in den 60er Jahren am XEROX Palo Alto Resarch Center entwickelt wurden.
Hardware Synonym für Geräte und Zubehör der Computertechnik.
Hauptplantine Größter Baugruppenträger eines elektronischen Geräts. In den meisten Fällen bestehen Platinen aus einer oder mehreren Kunstharzplatten, die ein- oder beidseitig mit Kupfer beschichtet sind. Durch Ätzen wird die Kupferschicht auf einzelne Leiterbahnen reduziert, deren Aufgabe es ist, die Lötstellen der Bauteilanschlüsse (Beinchen) miteinander zu verbinden. Andere Bezeichnungen für die Hauptplatine sind Mainboard oder Motherboard.
HTML HTML ist die Abkürzung für Hypertext Markup Language. Diese Auszeichnungssprache ist eine Möglichkeit, in ASCII-Texten einzelne Textelemente so zu kennzeichnen, dass ein Darstellungsprogramm diese Elemente auf bestimmte Weise formatiert darstellt oder ihnen bestimmte funktionale Eigenschaften zuweist.
HTTP HTTP ist die Abkürzung für Hyper Text Transfer Protocol. Dies ist ein Übertragungsstandard für Dateien, beispielsweise HTML-Texte und die von ihnen benutzten Multimediadateien im Internet.
Icon Ein Icon ist eine bunte Zielscheibe für Mauspfeile in grafischen Benutzeroberflächen wie GEM oder Windows.
IDE Integrated Drive Electronics - Integrierte Laufwerkselektronik. Im Gegensatz zu den ersten PC-Festplatten, bei denen sämtliche Steuerelektronik auf der Steckkarte des Festplattencontrollers untergebracht war, wodurch die Zahl möglicher Festplattentypen eng begrenzt war, wird bei IDE-Festplatten nur noch ein einfacher Hostadapter benötigt, um eine Vielzahl verschiedener Festplatten an einen PC anschließen zu können.
Interface Ein Interface ist ein Adapter zur Anpassung verschiedener Geräte und/oder Programme aneinander.
Internet Weltweites Netzwerk von Einzelrechnern und lokalen Netzwerken. Grundlage ist das Internetprotokoll IP.
Internettelfonie Sprachverbindung, bei der die Toninformationen digitalisiert und über das Internetprotokoll IP zum Ferngesprächspartner gesendet werden (″Voice over IP″).
ISA Industry Standard Architecture - Bezeichnung für den 16 Bit breiten Bus der ersten IBM-AT-Computer.
ISDN Integrated Services Digital Network - überflüssiger Telefonstandard, vor allem in Deutschland verbreitet. Bei Datenübertragungen mit 65 kbps kaum schneller als eine klassische Analogleitung mit 56 kbps. Mittels Kanalbündelung kann man zwei ISDN-Leitungen für eine Internetverbindung nutzen und so eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 130 kbps erreichen. Gegenüber der analogen Leitung ist dies zwar ein Vorteil, jedoch fallen dann auch die doppelten Telefongebühren an. ISDN ist mit Einführung von DSL für die Datenübertragung nicht mehr empfehlenswert.
Jumper Ein Jumper ist ein kleiner Kontaktstecker für Steckbrücken, der als billiger Schalterersatz zur Konfiguration von elektronischen Baugruppen eingesetzt wird.
LAN Local area network - kleinflächiges Netzwerk, zum Beispiel das Netzwerk innerhalb eines Firmengeländes oder im SOHO.
Link Ein Link ist in Hypertexten und grafischen Benutzeroberflächen ein aktivierbarer Verweis auf ein anderes Dokument, eine andere Stelle in einem Dokument oder auf eine Datei.
Linux Von Linus Torvalds entwickelte kostenlose UNIX-Variante für PCs. Zusammenstellungen des Betriebssystems mit ausgewählten Hilfs- und Anwendungsprogrammen (Distributionen) sind zum freien Download auf vielen FTP- Servern erhältlich oder können gegen eine geringe Gebühr bei sogenannten Distributoren (z.B. SuSE) bezogen werden.
MAC Abkürzung für Media Access Control (Medienzugriffsteuerung). Die Mac-Adresse eines Netzwerkkomponente ist weltweit einmalig und erlaubt die eindeutige Zuordnung einer IP-Adresse zu einem bestimmten Netzwerkteilnehmer. MAC ist aber auch eine Bezeichnung für die Rechnerproduktserie ″Macintosh″ der Firma Apple. Das Betriebssystem (Operating System) der Mac-Rechner wird als Mac OS bezeichnet.
Megabit Ein Megabit (kurz: MBit) sind eine Million Bit. Ein Netzwerkanschluss mit einer Bandbreite von einem MBit pro Sekunde (mbps) kann etwa 100.000 Textzeichen pro Sekunde übertragen.
mbps Megabit pro Sekunde. In der Praxis ungefähr ein Hunderttausendstel der maximal pro Sekunde übertragbaren Textzeichen (Bytes).
Megabyte Ein Megabyte sind eine Million Byte. Damit lassen sich rund 250 eng beschriebene DIN-A4-Seiten Text, ein bis zwei Farbfotos in Albumqualität oder rund drei Sekunden Fernsehprogramm (DVB-T) speichern.
Megapixel Ein Mepapixel sind eine Million Pixel. Die Megapixelzahl eines Aufnahmegerätes gibt die Obergrenze der in der Aufnahmedatei vorhandenen Bildauflösung an.
Modem Gerät zur Umsetzung eines digitalen Datenstroms in ein analoges (Ton-)Signal und umgekehrt. Wird zum Beispiel für die Übertragung von Daten über eine klassische Telefon- Sprechleitung benötigt.
MS-DOS Von der Firma Microsoft für den IBM PC und seine Nachfolger weiterentwickelte Variante des Betriebssystemprovisoriums QDOS (quick and dirty operating system).
NTFS Die Abkürzung NTFS steht für ″New Technology File System″. Es handelt sich um eine von der Firma Microsoft geheimgehaltene Verfahrensweise zur Verwaltung und zum Zugriff auf Daten, die auf Festplatten abgelegt sind.
OCR Optical Character Recognition - Optische Zeichenerkennung. Ein Verfahren, das es Computern erlaubt, gedruckte Texte wieder in binäre Informationen zurückzuwandeln.
OEM Als ″Original Equipment Manufacturer″ werden in der PC-Branche die Firmen der Geräteendfertigung bezeichnet. Viele Hersteller bieten ihre Produkte in speziellen OEM-Versionen an, die nur von diesen Geräteherstellern bezogen werden dürfen.
Online/Offline Zustand eines Daten verarbeitenden Geräts, das entweder gerade keine Verbindung zu einem anderen Daten verarbeitenden Gerät hat oder aber nicht zum Senden oder Empfangen von Daten bereit ist.
PCI PCI ist die Abkürzung für Peripheral Component Interconnect - das Standard-Bus- und Steckkartensystem in heutigen PCs.
PCMCIA Die Abkürzung PCMCIA bedeutet Personal Computer Memory Card International Association. Diese Speicherkarten sind die scheckkartengroßen Steckkarten, die Notebooks um Zusatzfunktionen wie ISDN, Fernsehempfang, WLAN oder zusätzliche Schnittstellen erweitern können.
PDA Personal Digital Assistent - Persönlicher Digitaler Assistent. Ein PDA ist ein handliches Vielzweckgerät vor allem zur Termin- und Adressverwaltung. Die meisten PDAs sind mit einem vollständigen Betriebssystem ausgestattet (zum Beispiel Palm OS, Windows CE oder Symbian OS) und können dadurch geeignete Anwendungsprogramme ausführen.
PDF Das von Adobe entwickelte portable document format ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für layoutete Dokumente, die nicht mehr weiterbearbeitet werden sollen. Mit dem kostenlosen Programm Adobe Reader können PDF-Dateien sowohl auf Mac- als auch auf Windows-Rechnern betrachtet und gedruckt werden. Für Linux gibt es ebenfalls Lösungen. Zum Erzeugen von PDF-Dateien ist der Adobe PDF Writer vorgesehen, der wie ein Systemdrucker von jedem Anwendungsprogramm aus angesprochen werden kann.
Petabyte Ein Petabyte sind eine Billiarde (1.000.000.000.000.000) Byte. Dies entspricht 1.000 Terabyte, 1.000.000 Gigabyte, 1.000.000.000 Megabyte oder 1.000.000.000.000 Kilobyte. Nach einer Schätzung des ECIN betrug die Gesamtdatenmenge im WWW (Texte, Bilder und Videos) im Jahre 2004 rund 10 Petabyte.
Phishing Aus ″Password″ und ″Fishing″ gebildete Bezeichnung, die das Ausspähen von Zugangsinformationen unter Zuhilfenahme psychologischer Tricks bezeichnet.
Pixel Ein Bildpunkt einer Rastergrafik wird im Amerikanischen ″Picture Element″ oder ″Picture Cell″ genannt; kurzgenuschelt entsteht daraus ″Pixel″. Farbige Pixel von Monitoren sind in der Regel aus drei Subpixeln in den additiven Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammengesetzt.
Plug and Play Selbstkonfigurierende Hardwarekomponenten. Im PC-Bereich wurden bereits bei den ISA-Karten Anfänge dieser Technik erkennbar. Plug-and-Play-Komponenten mussten beim Einbau keine Interrupts oder I/O-Adressen mehr von Hand zugewiesen werden. Die zahlreichen Probleme mit dem ISA-Bussystem führten schnell zu der Verballhornung ″Plug and Pray″. Tatsächlich wurde erst Ende der 90er Jahre mit PCI-Karten ein ″Einstecken und Losspielen″ annähernd möglich.
Plugin Programm, das über eine definierte Datenschnittstelle in ein anderes Programm eingebunden wird. In Browsern werden Plugins zur Darstellung von mehr oder weniger exotischen Grafik- und Multimediaformaten verwendet. In Bildbearbeitungsprogrammen erweitern sie die Funktionalität meistens um bestimmte Filtereffekte.
POP Post Office Protocol - (auch POP3) Softwareprotokoll zum Abholen von E-Mails von einem Mailserver.
Provider Ein Internet Access Provider (IAP) stellen Zugänge zum Internet bereit und ein Internet Service Provider (ISP) ermöglicht die eigene Präsenz im Internet.
Proxy Proxies sind Rechner, die zwischen lokale Netzwerke und WANs geschaltet werden, und anstelle der einzelnen Rechner Datenpakete ans WAN senden und von dort entgegennehmen. Proxies können die Geschwindigkeit der Verbindung steigern, indem sie als Cache eingesetzt werden und vom LAN oft nachgefragte Pakete nicht jedesmal neu anfordern. Sie können auch zur Erhöhung der Sicherheit verwendet werden, indem sie als ″Firewall″ bestimmte Netzwerkanfragen nicht weiterleiten.
Quelltext/Quellcode Der von einem Programmierer geschriebene Text mit den in einer Programmiersprache formulierten Anweisungen eines Computerprogramms. Dieser Quelltext wird dann von einem Compiler oder Interpreter zu einem lauffähigen Programm umgesetzt.
RAID Redundant Array of Independent Disks - ″Informationssichernder Satz unabhängiger Platten″. Durch Zusammenschaltung mehrerer Festplatten über spezielle Festplattencontroller (meistens SCSI) erzielen RAID- Systeme einen höheren Datendurchsatz und/oder eine höhere Ausfallsicherheit als es durch einzelne Festplatten möglich wäre. Es gibt verschiedene RAID-Arten, die ″Level″ genannt werden. Die gängigsten sind die Level 0,1 und 5.
RAM Random Access Memory, Speicher mit wahlfreiem Zugriff. Ein Speicher, auf den beliebig schreibend und lesend zugegriffen werden kann. Gegensatz dazu ist das ROM. Man unterscheidet statisches SRAM und dynamisches DRAM. Beim statischen RAM bleiben Informationen nach dem Schreiben für längere Zeit erhalten, beim dynamischen RAM verflüchtigt sich die eingeschriebene Information nach Sekundenbruchteilen und muss daher ständig aufgefrischt werden (refresh).
Rambus Besonders teure, von der gleichnamigen Firma entwickelte, PC- Speichervariante mit hohen Bustakten von 400 bis über 800 MHz. Der als DRDRAM (direct rambus dynamic random access memory) verkaufte Speichertyp hat wegen des schlechten Preis-/Leistungsverhältnisses keine nennenswerte Verbreitung.
ROM Read Only Memory - Speicher, der ohne besondere Geräte nur gelesen werden kann. In Ihrem Rechner befindet sich in den ROM-Bausteinen ein Programm, welches den Rechner startet und das Betriebssystem von Diskette oder Festplatte lädt. Dieses Programm, das sogenannte BIOS, sollte aus Sicherheitsgründen nur durch Austausch der ROM-Bausteine geändert werden können. Außer dem Startprogramm sind auch das Aussehen der Bildschirmzeichen und einige Tabellen zur Gerätekonfiguration im BIOS-ROM Ihres PC gespeichert.
Router Gerät zur Verbindung einzelner Netzwerkabschnitte und Weiterleitung von Datenpaketen über andere Router auf möglichst optimalen Strecken.
Scanner Kommt im PC-Bereich vor allen Dingen in zwei Bedeutungen vor: als Programm zum Absuchen anderer Programme nach Viren und als Gerät zur Aufnahme von Bilddaten. Letztere kommen als Zeilenscanner (Barcodeleser) an Supermarktkassen, als Handscanner im Hobbybereich und als Ganzseitenscanner im professionellen Bereich vor. Das Bild wird bei Handscannern meist als monochrome Grafik, bei Ganzseitenscannern mit bis zu 16,8 Millionen Farben abgelegt.
SCSI Small Computers System Interface - Bussystem zur Ansteuerung von Speicher- und Ein-/Ausgabegeräten wie Festplatten, Scannern, Streamern oder Wechselplattenlaufwerken. Es gibt verschiedene SCSI-Standards, die zum Teil inkompatibel sind.
Server Rechner in einem Netzwerk, der anderen Netzwerkmitgliedern Dienste (Drucker, E-Mail-Dienste, Speicherplatz, Lizenzen) zur Verfügung stellt.
SMTP Simple Mail Transfer Protocol - Protokoll für den Upload von E-Mails vom Anwender-PC zum Mail- Server.
SO-Bus Standard ISDN Anschluss mit zwei B-Kanälen und einem D- Kanal.
Software Bezeichnung für auf Datenträgern gespeicherte Informationen. Meistens sind mit dem Begriff Software Programme gemeint, doch auch Texte, Daten, sowie Bild- und Tonaufzeichnungen zählen zur Software.
Splitter Der Splitter ist die Komponente einer DSL-Anlage, welche die gemischten Signale von Telefon (Sprachfrequenz) und Internetanschluss (Hochfrequenz) in diese beiden Bestandteile zerlegt und auch wieder zusammenführt.
Steckkarte Untergeordnete Baugruppe eines modular zusammengesetzten Elektronikgerätes. In PCs sind beispielsweise Grafik- und Netzwerkkomponenten in Form von Steckkarten auf der Hauptplatine (Motherboard, Mainboard) ausgeführt.
Streamer Ein Streamer ist ein Bandlaufwerk zum Speichern großer Datenmengen, auf die nur selten zugegriffen werden muss. Beispiele für die Anwendung von Streamern sind Sicherungskopien großer Datenbestände oder Archive.
Switch In lokalen Netzwerken werden sogenannte ″LAN-Switches″ eingesetzt. Diese verbinden Bereiche des Netzwerkes, die beispielsweise mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten arbeiten (10 oder 100 MBit/s) oder halten Bereiche mit sehr großem Traffic (Datenaufkommen pro Zeit) von anderen Bereichen des Netzes getrennt. Der Switch erkennt bei Datenpaketen, für welchen Bereich des Netzwerkes sie bestimmt sind und leitet sie nur bei Bedarf in das andere Segment weiter. Dadurch steigt die Gesamtbandbreite des Netzes.
TCP/IP Transmission Control Protocol / Internet Protocol - Sammlung von Übertragungsregeln unterhalb der Anwendungsebene für den Datentransfer im Internet.
Terabit Eine Billion (1.000.000.000.000) Bit. Die Vorsilbe ″Tera″ stammt aus dem Griechischen und bedeutet ″Ungeheuer″. Eine Datenverbindung mit einer Bandbreite von 1 tbps (Terabit pro Sekunde) erlaubt die Übertragung des Inhalts von rund 16 Regalkilometern Aktenordnern pro Sekunde (bei 8-cm-Ordnern mit jeweils 250 Schreibmaschinenseiten mit durchschnittlich 2000 Anschlägen).
Terabyte Eine Billion (1.000.000.000.000) Byte. Die Vorsilbe ″Tera″ stammt aus dem Griechischen und bedeutet ″Ungeheuer″. Ein Datenträger mit einer Kapazität von 1 TB erlaubt die Speicherung des Inhalts von rund 160 Regalkilometern Aktenordnern (bei 8-cm-Ordnern mit jeweils 250 Schreibmaschinenseiten mit durchschnittlich 2000 Anschlägen).
Thread Aufeinander bezogene Einträge in einer Newsgruppe oder einem Online- Forum. Der Thread startet mit einem beliebigen Beitrag (zum Beispiel zum Thema ″das beste Betriebssystem″), auf den es bald darauf zahlreiche Antworten gibt.
Thumbnail Vorschaubild, ungefähr in der Größe eines Daumennagels. In Hypertext-Grafiksammlungen führt ein Klick auf das Vorschaubild in der Regel zum speicherplatzintensiven Hauptbild.
Traffic Datenaufkommen in einem Netzwerkabschnitt. Beim klassischen Ethernet steht der Dateninfarkt bevor, wenn sich der Traffic etwa 60% der Bandbreite nähert, da es dann zu so vielen Datenpaketkollisionen kommt, dass der Anteil der Pakete, die unbeschädigt ihr Ziel erreichen, gegen null geht.
Trial-Version Eine Softwareprobe mit eingeschränkter Funktionalität oder beschränkter Laufzeit nennt man auch Trial-Version. Für laufzeitbeschränkte Software ist zudem der Begriff ″Demoversion″ gebräuchlich. Bei funktionsreduzierten Trial-Versionen spricht man auch von ″Crippleware″. Gelegentlich wird laufzeitbeschränkte Trialware nach Ablauf der Testphase (oft 30 oder 60 Tage) nicht völlig nutzlos, sondern kann beispielsweise noch dauerhaft als Dateibetrachter eingesetzt werden.
Treiber Programm zur Gerätesteuerung. Anwendersoftware muss dadurch nicht direkt die Hardware ansprechen, sondern benutzt bestimmte Softwareschnittstellen des Treibers.
True Type Von der Firma Apple entwickeltes Vektorformat für Schriftartendateien (Fonts). Als Vektorelemente kommen von Strecken und Bezierkurven (Splines zweiten Grades) begrenzte Flächen zum Einsatz. Der Vorteil gegenüber den bis dahin verwendeten Bitmapschriftarten liegt darin, dass True Type Fonts in der Regel weder an ein Ausgabemedium (Bildschirm, Drucker, ...) noch an eine bestimmte Darstellungsgröße gebunden sind, was eine Grundvoraussetzung des WYSIWYG ist.
Unicode Unicode ist ein Kodierungssystem nach ISO/IEC 10646, das alle weltweit verwendeten Textzeichen und die wichtigsten Symbole umfasst.
Upload Datenübertragung vom eigenen Rechner auf einen anderen.
URL Uniform resource locator (auch URI - uniform resource identifier). Eine einheitliche Quellenadressierung im Internet. Beispiel: ″http://www.nielsworld.de.de/content/glossar.php″ ist die URL dieser Webseite.
USB Universal Serial Bus - 1995 entwickeltes Bussystem zum Anschluss externer Geräte. Mittels abgeschirmter Vierdrahtleitungen lassen sich (theoretisch) bis zu 127 Geräte verbinden, wobei die maximale Datentransferrate bei 480 Megabit pro Sekunde liegt (USB 2.0). Wegen der im Vergleich zu bisher üblichen Verbindungen extrem preisgünstigen Kabel und Stecker erfreut sich USB einer erheblichen Verbreitung. Da die USB-Spezifikationen es zudem vorsehen, dass die angeschlossenen Geräte bis zu 500 mA für den eigenen Bedarf entnehmen dürfen (das entspricht 2,5 Watt), benötigen die meisten USB-Geräte keine externe Stromversorgung mehr.
Verknüpfung Als ″Verknüpfung″ werden im EDV-Bereich oft Verweise auf Dateien oder Webadressen bezeichnet.
VGA Video Graphics Array - Der Urtyp des heute in nahezu allen PCs eingesetzten Grafikadapters unterstützt alle CGA- und EGA-Modi und mindestens 16 gleichzeitig darstellbare Farben.
Virtual Memory Speicher, der nicht in der Form vorhanden ist, in der er von einem Anwendungsprogramm scheinbar benutzt wird. In der Regel handelt es sich um Hauptspeicherbereiche, die nicht physikalisch existieren, sondern durch eine Datei auf der Festplatte simuliert werden. Für die Anwendung ist dieses Vorgehen nicht unmittelbar feststellbar.
Virus Ein Virus ist eine Informationsgruppe, die sich über Wirte vervielfältigen kann. Im EDV-Bereich handelt es sich bei Viren um (meistens sehr kleine) Computerprogramme, die sich beim Aufruf an andere Programme hängen oder sich in sie hineinkopieren und sich ähnlich wie ″organische″ Viren vermehren. Oft begnügen sie sich nicht mit dem Vermehren, sondern verfälschen, manchmal erst nach Ablauf einer bestimmten ″Inkubationszeit″, Daten auf Ihrer Festplatte. Besorgen Sie sich auf jeden Fall einen Virenscanner, wie es sie zahlreich im Internet zu finden gibt.
VPN Virtual Private Network - Scheinbares privates Netzwerk. Über eine üblicherweise verschlüsselte Verbindung lassen sich einzelne Rechner oder Netzwerke so mit einem vom Internet aus nicht direkt ″sichtbaren″ Intranet verbinden, dass die Anwender dieses Rechners den Eindruck haben, der jeweilige Rechner befände sich innerhalb des ″privaten″ Intranets. Heimarbeitsplätze können dadurch beispielsweise so ins Firmennetzwerk integriert werden, dass es für den Mitarbeiter in Hinsicht auf die Netzwerkfunktionen keinen Unterschied mehr macht, ob er sich in der Firma oder an einem anderen Ort aufhält. Ein auf dem Anwender-PC laufendes Hilfsprogramm, der ″VPN Client″ sorgt für die sichere Übertragung aller Datenpakete.
WAN Wide area network - Netzwerk über ein großes Gebiet, z.B. mit landesweit verteilten Rechnern.
Webmaster Als ″Webmaster″ bezeichnet man den technischen Betreuer (Administrator) einer Website. Bei kleineren Projekten ist der Webmaster oft auch für den Inhalt (Content) verantwortlich.
Webseite Einzelnes im WWW ansprechbares HTML-Dokument.
WLAN Wireless Local Area Netzwork - Drahtloses Lokales Netzwerk. Ein WLAN ist ein räumlich begrenzter Rechnerverbund, bei dem die Kommunikation durch Funkübertragung erfolgt. Man unterscheidet Ad-Hoc-Netzwerke, die genau zwei Computer miteinander verbinden und Infrastrukturnetze, bei denen die einzelnen Rechner des drahtlosen Netzwerks über einen zentralen Zugangspunkt (Access Point) miteinander kommunizieren.
WPA Wi-Fi Protected Access - Verschlüsselungsverfahren für drahtlose Netwerke. Gegenüber dem verbreiteten WEP-Verfahren bietet WPA eine höhere Sicherheit, da der Schlüssel sich im Laufe einer Sitzung immer wieder ändert und daher nicht durch einfaches Protokollieren der Übertragung herausgefunden werden kann.
WWW WWW ist die Abkürzung für ″World Wide Web″. Das WWW ist eine weltweite Verknüpfung von Hypertextdokumenten auf Basis des Internets. Es wurde ab 1989 am Schweizer Forschungszentrum CERN von Tim Berners-Lee und Robert Cailliau als Dokumentationssystem für Hochenergiephysik entwickelt. Das WWW hatte schon nach wenigen Jahren das Internet erobert und wurde bald vielfach mit dem Internet selbst verwechselt. Das WWW ist jedoch nur eine Teilmenge des Internets. Der Transport von E-Mails beispielsweise geschieht zwar auch auf Basis des Internets, benötigt jedoch das WWW nicht.
WYSIWYG WYSIWYG ist der wohl erfolgreichste Versuch, Autoren daran zu hindern, sich Gedanken über die Struktur und den Inhalt eines Textes zu machen, indem sie gezwungen werden, schon beim Erstellen eines Textes im späteren Layout arbeiten zu müssen. Zudem ist es eine Quelle skurrilster Fehlermeldungen und Formatierungsphänomene. Der Grundirrtum des WYSIWYG (″what you see (on the screen) is what you get (printed out)″) ist es, zu glauben, man sähe besser, was man täte, wenn ständig die visuelle Interpretation des Textes und seiner Formate angezeigt würde. Tatsächlich sieht man überhaupt nicht mehr, was man wirklich tut und korrigiert bei Darstellungsfehlern in der Regel nicht die Ursache, sondern erzeugt Gegenursachen, deren visuelle Interpretation möglicherweise dem nichtgewünschten entgegengesetzt ist.
Zylinder Anordnung übereinanderliegender Spuren aller Plattenoberflächen eines Festplattenlaufwerks. Der Zylinder 384 wird beispielsweise aus allen Spuren 384 eines Plattenstapels gebildet.